Der Musikstadl des Musikvereins Dietmannsried war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Eröffnet wurde der Abend mit einer kraftvollen Kombination aus der Fanfare „Olympic Spirit“ und dem Marsch „Die Sonne geht auf“. Unter der Leitung von Georg Hartmann präsentierte die 42-köpfige Kapelle ein unterhaltsames Programm aus musikalischer Vielfalt und kurzweiligen Einlagen. Ein erster Höhepunkt des Abends war das „Stadlgschwätz“, bei dem drei Musikanten das Dorfleben in Dietmannsried Revue passieren ließen. Für besonders viele Lacher sorgte das Theaterstück „Dietmannsried sucht den Supermusiker“, in dem mit viel Humor die verzweifelte und zugleich äußerst unterhaltsame Suche nach musikalischem Nachwuchs in einer Castingshow parodiert wurde. Besonders guten Anklang fand zudem das Oberkrainer-Duo mit Andreas Merkle an der Steirischen Harmonika und Raimund Musch am Gesang. Das routinierte Moderationsteam Larissa Rottach und Tobias Endres gewann das Publikum mit viel Witz und Charme für sich. Stets mit einem Hauch Ironie und passenden Accessoires verstanden sie es, auf die nächsten Titel einzustimmen. Die aus Südtirol angereiste Böhmische Besetzung der Partnerkapelle Wangen sorgte ebenfalls für beste Stimmung im Saal. Neben traditionellen Blasmusikstücken präsentierte der Musikverein Dietmannsried auch modernere Stücke wie „Let it go“, „Hey brother“ und „Santiano“. Drei Musikerinnen zeigten bei ihrer Einlage „Hello, it’s me“ mit viel Power, Bewegung und ein bisschen Hilfe von Adele, dass Comedy auch ohne Worte funktioniert. Für Partystimmung sorgte außerdem das Schlagzeug-Register mit seiner neuen Formation „Die Schlagerzeuger“. Des Weiteren gab die Musikkapelle absolute Klassiker wie „Nessaja“, „Conquest of Paradise“, „Abba Gold“ sowie „Don’t stop believing“ zu ihrem Besten. Bei Stücken wie „Bella Napoli“, „Wackelkontakt“ und „Hallo kleine Maus“ bewiesen viele Musikerinnen und Musiker ihr Gesangstalent. Gut gelaunt schunkelten und sangen die über 300 Gäste mit. Nach einem ausgiebigen Applaus verabschiedete sich die Musikkapelle mit der Zugabe „Dankeschön“ von den Fäaschtbänklern.



Text: Franziska Schneider
Fotos: Lisa Schedel